Was steckt eigentlich hinter Ökostrom?
Die Umstellung auf Ökostrom wird von der Bundesregierung gefördert. Diese erhofft sich davon eine bessere CO2-Bilanz sowie die Unabhängigkeit von Erdöl-Importen. Auch wird erwartet, dass Arbeitsplätze, die in diesen Zukunftsbranchen geschaffen werden, auf lange Zeit gesichert sind. Deswegen gibt es vielerlei Steuervergünstigungen und Subventionen, welche Investitionen in Ökostrom fördern sollen. Konsumenten ihrerseits machen sich zunehmend Sorgen über die Auswirkungen ihres Energieverbrauchs. Kaum jemand will auf die Vorzüge des elektrischen Stroms verzichten; doch viele sind bereit, etwas mehr für ihren Strom zu bezahlen, wenn sie wissen, dass sie damit ihren Kohlendioxid-Fußabdruck kleiner machen.
Die Öko-Angebote verschiedener Anbieter erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, und es gibt sogar bundesweite Anbieter von Ökostrom. So kommt ein Teil des Anreizes für Investitionen in erneuerbare Energien von umweltbewussten Stromverbrauchern, die auf Ökostrom umsteigen. Wegen der vielen Fördermaßnahmen kostet Ökostrom auch nicht viel mehr als konventioneller Strom. So freuen sich immer mehr Stromkunden über ein sauberes Umweltgewissen, ohne auf gewohnten Komfort zu verzichten.
